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Verein Sportpresse Württemberg e.V.


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Anwesende:
VSW (aktuell 250 Mitglieder), vertreten durch Beate Dobbratz, Klaus Dobbratz Alle Vereine (Ausnahme Bremen, Sachsen-Anhalt) anwesend.


Sämtliche Aktivitäten in der WWK-Arena des FCA. Präsident Laaser bedankte sich bei den „Augsburgern“, die kurzfristig eingesprungen waren. Der VSW hatte aus finanziellen Gründen eine Anfrage im Vorfeld abgelehnt. Präsident Erich Laaser erläuterte die News im Berichtszeitraum (Oktober 2017 bis März 2018):   VDS nahm nicht am AIPS-Kongress in der Türkei teil, andere Ländern folgten diesem Beispiel, zwölf Verbände aus Nord- und Mitteleuropa trafen sich zum Meinungsaustausch alternativ in Straßburg. Der AIPS-Kongress soll nun in Brüssel stattfinden, der VDS wird dann präsent sein. Hall of Fame: Zusammen mit DOSB und Sporthilfe wurden Kriterien für die Aufnahme erarbeitet. Kern: 5 Jahre nach Karriereende und maximal 3 Sportler pro Jahr kommen in Frage. Kollege André Keil stellte einen „Leitfaden“ zusammen: vom Vorbildcharakter bis zu Fairplay-Einstellung und einer dopingfreien Karriere reicht die Spanne. Geplant ist ein VDS-Grundseminar zum Thema Doping. Der Fairplay-Preis, in Kooperation mit dem DOSB, ging an die österreichische Biathletin Lisa Theresa Hauser, die ihren Skistock an Vanessa Hinz weitergegeben hatte. Unter www.fairplaypreis.de können VDS-Mitglieder jederzeit Vorschläge einreichen. Eine zweite Auszeichnung erhielt ein Rugby-Verein aus Potsdam, der unter dem Motto „Gegen Langeweile und gegen rechts“ eine stringente Philosophie vertritt. Zusammen mit DFB und DFL wurden die Unsitten gegen Fotografen in diversen Stadien angemahnt. Bierwürfe seien in Dortmund und Leverkusen am häufigsten. Ausweise. Sechs Verbände (Laaser: „Ein illustrer Kreis“) können die bundesseinheitlichen Dokumente ausgeben, darunter seit 2018 der VDS. Entsprechend penibel wird dieses Handling vom Deutschen Presserat verfolgt. Die Regionalvereine sind (alljährlich) aufgefordert zu prüfen, dass nur Journalisten/Journalistinnen, die den Satzungen entsprechen, versorgt werden. Auch der VSW wird dies entsprechend umsetzen und „in seinem Hof kehren“, wie das in Augsburg jovial umschrieben wurde.  Einen AIPS-Ausweis kann nur erhalten, wer auch Mitglied im VDS ist, um eine mögliche „Hintertüre“ zu schließen. Rentner, die weiterhin hauptberuflich tätig sind, müssen künftig den vollen Jahresbeitrag leisten. „Härtefälle“ werden entsprechend geprüft. Der Hauptverein ist dank Einsparungen (Der „sportjournalist“ erscheint noch sechsmal pro Jahr) fast unabhängig von Sponsoreneinnahmen. Aktuelle News sind unter www.sportjournalist.de jederzeit abrufbar. Der langjährige Vizepräsident Hans-Joachim Zwingmann erhielt die Ehrenmitgliedschaft. „In Anerkennung für die Verdienste um den deutschen Sportjournalismus“.   Für die Fußball-WM sind 120 Plätze zugeteilt – alle Akkreditierungswünsche können erfüllt werden. Der nächste Verbandsrat tagt am 15. Oktober beim DFB in Frankfurt, den Wahlkongress 2019 richtet Berlin im März aus. Bei der gut besuchten Abendveranstaltung (inklusive Büffet) wurden die Preise für die VDS-Berufs-Wettbewerbe an die TV-, Radio-, Print- und die Foto-Zunft vergeben. Die Ausstellung der prämierten „Schnappschüsse“ geht von Augsburg weiter auf „Deutschland-Tour“ mit 14 Stationen. VSW intern: Der erstmal ausgeschriebene Artikel-Wettbewerb ist abgeschlossen. Die Gewinner werden im Wonnemonat im Rahmen einer VSW-Mixed-Zone ausgezeichnet. Details dazu veröffentlichen wir demnächst.

 

 

 

 

Doppelter WM-Triumph für Garus und Koopmann – Deutschland erfolgreichste Nation der „18.World Press Cycling Championships“ in Bad Dürrheim/ 29.09.- 01.10.2017

 

Viermal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze – die Bilanz der “deutschen Equipe“ bei der Deutschlandpremiere der Journalisten-Radsport-Weltmeisterschaft kann sich wirklich sehen lassen. Damit waren die Gastgeber der „18.World Press Cycling Championships“ (WPCC)  in Bad Dürrheim die erfolgreichste Nation. Knapp 100 Journalisten aus 14 Nationen starteten vom 29.September bis 1.Oktober 2017 bei der WM, die organisatorisch in das Drei-Etappen-Jedermannrennens „RiderMan“ auf der Baar und im Südschwarzwald integriert wurde.

Gefahren wurde bei der offiziellen Journalisten-Rad-WM nach den Bestimmungen des Radsportweltverbandes UCI.

 

Doppel-Gold ging zweimal nach Köln.

 

Sowohl die Deutsche Jedermann-Straßenmeisterin Katharina Garus (wind-content.de/Equipe Kölsche Küngel), die in diesem Jahr auch schon den Berg-DM-Titel der Jedermännern (AK U40/w) holte, als auch Holger Koopmann (WDR/Team Strassacker, Lizenzinhaber beim Württembergischen Radsportverband) gewannen bei der Heim-WM am Freitag das Einzelzeitfahren über 16 Kilometer und 200 Höhenmeter in ihren Altersklassen.

 

Am Sonntag sicherten sie sich beim anspruchsvollen Straßenrennen durch den Südschwarzwald über 87 Kilometer und 1050 Höhenmeter (Altersklasse M1 und M2) sowie 42,1 Kilometer und 580 Höhenmeter (Frauen und M3) bei besten Wetterbedingungen souverän Gold.

 

Für die 36jährige „Kathi“ Garus wurde damit ihre "Mission Heim-WM" zum vollen Erfolg. Darauf hatte sie -  mit über 8000 Jahreskilometer in den Beinen - gezielt hingearbeitet. Die Bad Dürrheimer Weltmeisterschaft war ihre vierte. Nun poliert sie ihre fünfte und sechste Goldmedaille. Die Jedermann-Fahrerin gewann bereits 2010 im belgischen Lierde WM-Doppelgold, nahm fünf Jahre später zweimal Bronze aus Oudenaarde (Belgien) mit nach Hause und feierte 2016 auf Kreta erneut einen Zweifach-Erfolg. Es ist aber nicht nur der sportliche Wettkampf, den die  Print- und Online-Redakteurin für Windenergie bei den „World Press Cycling Championships“ so liebt. „WPCC ist immer so cool, weil es wie ein großes Familientreffen ist. Ich freue mich immer wieder, die vielen altbekannten und einige neue Gesichter zu treffen. Am ersten Abend ist es ein großes Hallo, am Ende ein großes Tschüss – das ist schön.“

 

Auch für Koopmann  (Producer und Aufnahmeleiter) war es die vierte Weltmeisterschaft aber Titel zwei und drei. Seine schönsten, wie er sagt: „An diesem Wochenende hat einfach zweimal alles gepasst.  Ein großer Vorteil war natürlich die Streckenkenntnis, die ich mit meinen Teilnahmen  beim RiderMan in den letzten zehn Jahren erworben habe. Aber über die Anstiege kommt man nur, wenn die Beine mitspielen. Das war schon very special und die schwerste WM, an der ich teilgenommen habe.“ Auf 17 000 Jahreskilometer wird der 45jährige dieses Jahr kommen. Und blickt zurück: „Erst mit dem ersten Ötztaler Marathon 2005 habe ich Blut geleckt und war motiviert auch im Winter zu trainieren und mich in Trainings- und Ernährungslehre einzufuchsen. Ein Vorgang, der sich über Jahre zog. Inzwischen bin ich aber so in der Materie, das ich mir meine Trainingspläne selber schreibe.“

 

Am WM-Samstag feierte der WPCC-Teamsprint Premiere.

 

Erstmal jagten Dreiermannschaft bei einem 1-Kilometer-Mannschaftzeitfahren um Titel und Medaillen. 13 Teams hatten gemeldet, darunter sechs deutsche Teams, sowie zwei deutsche Fahrer in Mix-Mannschaften. Das „Team Villingen“ mit Karl August Rupp, Uwe Stockburger und Christoph Allwang sprintete hinter den Siegern aus den Niederlanden zu Silber. Das mitfavorisierte Team aus Belgien griff nach Bronze. Unter den doch sehr ambitionierten Teams mit Rennerfahrung starteten auch zwei Mannschaften der Lokalpresse aus dem benachbarten Villingen-Schwenningen mit  „Neckarquelle1“ und „Neckarquelle2“, sie demonstrierten das Motto „dabei sein ist alles“ und lockerten die Atmosphäre im Start-Zielraum der 700 Meter-Innenstadt-Runde tatsächlich extrem auf.

 

Heim-Weltmeisterschaft wurde zur Erfolgsgeschichte.

 

Ein höchst zufriedener WPCC-Präsident Walter Rottiers, ein Radsport-Journalist mit großen Verdiensten um den Radsport und Initiator der WM, fand nur lobende Worte für die erstmals mit einem großen Jedermannrennen zusammengelegte Weltmeisterschaft und die „professionelle Organisation“. Bislang fanden die globalen Titelrennen als eigene, kleine Veranstaltung statt. Der Belgier aus dem schwäbischen Pliezhausen übergab zum Abschluss die WPCC-Fahne an die angereisten Vertreter aus dem belgischen Roeselare. Dort findet die nächste Weltmeisterschaft statt. 2019 ist Italien Austragungsort und 2020 folgt die Premiere in Dänemark/Skandinavien.

 

Sowohl der 75jährige Rottiers als auch Rik Sauser von der „Sauser Event GmbH“, in diesem Jahr verantwortlich für RiderMan und WPCC, können sich eine weitere gemeinsame Austragung vorstellen. Das „Come together“ der medialen, rennaffinen Radsportler schreit nach Fortsetzung am schönen Schwarzwaldrand.

 

 

Die  deutschen Medaillengewinner:

 

EZF/M1:        Timo Schoch ( Bronze/Donaukurier/Racing Team Winax-Food Artists)

EZF/M2:        Holger Koopmann (Gold/WDR/Team Strassacker)

                       Christoph Allwang (Silber/TOUR/Sturmvogel München)

                       Thomas Janz (Bronze/Eurosport)

 

EZF/Frauen:  Katharina Garus (Gold/wind-content.de(Kölsche Klüngel))

                       Miriam Mandt-Böckelmann (Silber/Bauer Media Group)

                       Melanie Schoch (Bronze/Donaukurier/Racing Team Winax-Food Artists )

 

Insgesamt starteten beim EZF 20 deutsche Pressevertreter.

 

Straße/M1:      Joscha Weber (Silber/Deutsche Welle)

Straße/M2:      Holger Koopmann (Gold/WDR)

                        Christoph Allwang (Bronze/TOUR)

 

Straße/Frauen: Katharina Garus (Gold/wind-content.de)

                        Melanie Schoch (Silber/Donaukurier/Racing Team Winax-Food Artists)

 

Zum Straßenrennen meldeten insgesamt 23 deutsche Teilnehmer.

 

 

                      

mehr unter:

http://de.wpcc2017.de  

http://de.riderman.de/

 

 

Der VSW gratuliert Eugen Zimmermann zum 75. Geburtstag und wünscht alles Liebe und Gute, besonders Gesundheit. Bis vor kurzem war er noch als zuverlässiger freier Mitarbeiter von Pressefoto Baumann tätig. Jetzt kann er es endlich langsamer angehen. Er hat es sich über lange Jahre mehr als verdient.

 

Ich bin mir sicher jetzt im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, wenn ich sage: Eugen Zimmermann ist bis heute immer ein fairer, hilfsbereiter und seriöser Kollege gewesen. Wofür ihm sicherlich alle dankbar sind.

 

Er kam als Quereinsteiger zur Sportfotografie und hat sich nicht, wie viele zu dieser Zeit, als Trittbrettfahrer in der Szene breitgemacht. Er hat seinen sicheren Job beim Landesvermessungsamt schnell gegen eine hauptberufliche Sportfotografentätigkeit eingetauscht. Zu unserem Glück bei uns, bei Pressefoto Baumann.

 

Auf Eugen war immer Verlass. Er ging mit uns durch dick und dünn. Besonders als die Zeiten schwieriger wurden! Danke dafür! Durch seine Hände gingen nicht nur Kilometer an Filmstreifen sondern später auch viele Pixel und Gigabytes als wir ganz früh den Schritt zur Digitalfotografie gegangen sind.

 

Durch seine Hände wurden aber auch viele junge Praktikantinnen und Praktikanten geformt, die unsere Agentur als Sprungbrett in den Sportbildjournalismus nutzen konnten.

Florian Achberger, Hansi Britsch, Arne Dedert, Matthias Hangst, Alexander Keppler, Katrin Müller, Markus Leser, Maria Luisa Pirrotina, Helge Prang, Michael Probst, Julia Rahn, Kathrin Reischle, Michael Urban+, Markus Weiss (in alphabetischer Reihenfolge, ich hoffe niemanden vergessen zu haben).

 

Wir wünschen Eugen Zimmermann noch zahlreiche gesunde Jahre, in denen er auf seinem Rädle viele Kilometer durchs Ländle radeln kann.

 

Alles Gute lieber Eugen!

 

 

Dieter Baumann

 

 

 

 

 

Ausgeschrieben durch den Verein Sportpresse Württemberg (VSW)

 

Teilnahmeberechtigt sind: Journalisten und Journalistinnen aus Baden-Württemberg bis zum vollendeten 39. Lebensjahr

Gesucht wird: die coolste Youngster-Schreibe.


Einzureichen sind Beiträge, die in Publikationen (Print) zum Thema „Sport“ erschienen sind. Bitte senden an:
Pressebüro Binder
Rembrandtstr. 54
72622 Nürtingen
 

Die Beiträge müssen zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2017 erschienen sein. Einsendeschluss ist der 15. Januar 2018. Jede/r Teilnehmer/in kann maximal zwei Beiträge einreichen.

 

Neben einem Computerausdruck, aus dem der Autor zu erkennen ist, erbitten wir weitere fünf Exemplare. Im Begleitschreiben nennen Sie bitte Ihre Kontaktdaten sowie den Titel des Artikels samt Erscheinungsdatum und -ort.

Die Jury des VSW unter Vorsitz von „Pate“ Oskar Beck wertet die eingereichten Beiträge ohne Kenntnis des Autors/der Autorin aus. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar.

 

Preisgeld:

1. Preis: 2000 EUR

2. Preis: 1000 EUR

3. Preis:   500 EUR

 

Die Preisverleihung und -auszeichnung erfolgt im Rahmen eines VSW-Events Anfang 2018.

Im kommenden Jahr wird der Online-Award, 2019 der Foto-Award ausgeschrieben.

 

Weitere Auskünfte zum Prozedere erteilen wir gerne. Bitte Klaus Dobbratz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder Hartmut Binder (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kontaktieren.

 

Und nun: ran ans Werk!

 

 

Der Verein Sportpresse Württemberg (VSW) geht mit einer leicht veränderten Vorstandsmannschaft in die kommenden zwei Jahre. Bei der Hauptversammlung am 5. Juli im Restaurant am Neckarpark gleich hinter der Mercedes-Benz Arena wurde der Vorsitzende Klaus Dobbratz in seinem Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden auch seine beiden Stellvertreter Hartmut Binder und Elke Rutschmann – neu im Team ist der langjährige VDS-Vizepräsident Christoph Fischer, der in Abwesenheit ins neue Amt gewählt wurde. Manfred Straka, Michael Bofinger und Nora Reim unterstützen das Vorstandsteam als Beisitzer. Reim und Bofinger waren federführend am Relaunch der VSW-Homepage beteiligt die jetzt unter der Adresse vsw-sportpresse.de aufschlägt. Urgestein Werner Junge wird sich als Schatzmeister erneut um die Finanzen des VSW kümmern. Die anwesenden Mitglieder beschlossen einstimmig die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags zum Januar 2018 von 76 auf 85 Euro zu erhöhen. Neben der Homepage wurde in der abgelaufenen Wahlperiode auch das Fußballturnier dank des Engagements von Marko Schumacher wiederbelebt und zweimal ausgetragen ebenso wie diverse Mixed-Zone-Veranstaltungen mit prominenten Sportvertretern aus der Region.  Die Zahl der Mitglieder ist mit 242 (darunter 40 Pensionäre) konstant geblieben, aber durchaus ausbaufähig. Deshalb ist es das Ziel des Vorstandes, in den kommenden Jahren eine Verjüngung der Mitglieder und des Gremiums anzustoßen. Um den VSW auch für junge Kolleginnen und Kollegen attraktiver zu machen wird 2018 erstmals der Hans-Blickensdörfer-Sportjournalistenpreis ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind Journalisten und Journalistinnen aus Württemberg, bis zum vollendeten 39. Lebensjahr. Nähere Informationen folgen. 

Elke Rutschmann