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Verein Sportpresse Württemberg e.V.


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Einladung

 

zur Hauptversammlung

 

am Mittwoch, 5.Juli 2017, 19.00 Uhr

 

Sportrestaurant im Neckarpark, Benzstr. 151, Stuttgart-Bad Cannstatt

 

Tagesordnung

 

Feststellung der Stimmberechtigten

Rechenschaftsbericht des Vorstandes

Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Schatzmeisters

Entlastung des Vorstandes

Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

Festsetzung des Beitrages und der Aufnahmegebühr

Anträge

Verschiedenes

 

Anträge zur Tagesordnung sind drei Wochen vor der HV beim Vorsitzenden und der Geschäftsstelle schriftlich einzureichen.

 

Im Anschluss an die HV des VSW findet die Hauptversammlung des Hilfsvereins der Sportjournalisten statt.

 

Verein Sportpresse Württemberg e.V.

 gez. Klaus Dobbratz, Vorsitzender                     gez. Werner Junge, Schatzmeister

VSW-Finanzbericht 2015/2016

Der Finanzrahmen unseres Vereins bewegt sich seit Jahren etwa im gleichen Rahmen. Zum 31.12.2016 hatten wir einen Kassenbestand von 30.319,87 Euro. Die Haupteinnahmequellen sind nach wie vor die Beiträge unserer Mitglieder. Der größte Ausgabe-Posten sind die an den VDS abzuführenden Jahresbeiträge und die Aufnahmegebühren (rund 12.000 Euro pro Jahr, ab 2017 rund 13.300,00 Euro). Von unseren Jahresbeitrag je Mitglied müssen wir über die Hälfte an unseren Dachverband abführen. So bleibt für die Vereinsarbeit nicht viel übrig. 

Der VDS beschloss, seinen Jahresbeitrag ab 01.01.2016  anzuheben. Diese Erhöhung müssen wir ab dem Geschäftsjahr 2018 an unsere Mitglieder weitergeben. Für 2017 wird der Mehraufwand aus unserem Bestand bezahlt. Ein entsprechender Beschluss für eine Beitragserhöhung  ist bei unserer Hauptversammlung zu fassen. Damit liegen wir immer noch unter den Beiträgen, die in anderen Landesverbänden des VDS zu zahlen sind.

Sehr sparsam waren wir wieder im Bereich Reisekosten des Vorstandes. In beiden Geschäftsjahren wurden an Reisekosten für den Vorstand für die Vertretung bei VDS-Mitgliederversammlungen usw.637,85 Euro ausgegeben. Für Verwaltungskosten sind in zwei Jahren 4.605,45 Euro aufgewendet worden. Für das Fußballturnier unseres Vereins wurden 2016  383,62 Euro ausgegeben und die Ausgaben für Veranstaltungen und Seminare schlugen mit 2.010,40 Euro zu buche.. Dagegen wurde bei den Ausgaben für den Versand des Mitgliederundschreibens durch den Einsatz von E-Mails und der VSW-News eine deutliche Reduzierung der Kosten erreicht. so dass nur noch  120,50 Euro angefallen sind.

Zum Stichtag 31.12.2016 gehörten unserem Verein 242 Mitglieder (darunter 40 Rentner/Pensionäre) an. Unsere Finanzpolitik der vergangenen Jahre hat sich bewährt, denn sie stand unter dem Motto: "nur soviel ausgeben, wie auch eingenommen wird".

Zum Schluss noch eine Bemerkung in eigener Sache. Seit 1976 zeichne ich als Schatzmeister für unsere Finanzen verantwortlich. Dies ist ein langer Zeitraum. Mehrmals habe ich schon angekündigt, dass ich nicht mehr als Schatzmeister kandidieren möchte. Da sich keine Kollegin und kein Kollege bislang zu einer Kandidatur bereit erklärt  habe ich mich der Sache wegen nochmals entschlossen anzutreten. Es sei denn es meldet sich noch jemand, der das Amt übernehmen wird.


Antrag des Schatzmeisters und des Vorstand zu Punkt 6 der Tagesordnung:

Die Versammlung möge beschließen den Beitrag und die Aufnahmegebühr ab 01.01.2018 wie folgend festzulegen:

Beitrag jährlich: 85,00 Euro (bisher: 76,00 Euro)
Erm. Beitrag Rentner/Pensionäre: 30,00 Euro (bisher: 27,00 Euro)
Aufnahmegebühr: 85,00 Euro (bisher: 76,00 Euro)


Der VDS hat beschlossen, seine Beiträge und Aufnahmegebühren ab 01.01.2017 anzuheben.
Vom Beitrag an den VSW sind 60,00 Euro bzw. 30,00 Euro an den VDS abzuführen. Außerdem ist bei Neuaufnahmen einen Aufnahmegebühr und ein Beitragsanteil an den VDS zu zahlen. 

 

 

Geschafft. Der VfB ist wieder oben – und der VSW geht in die nächste Runde. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Naja, immer wenn die Damen und Herren der Sportpresse Württemberg tagen, müssen sie vorher die Terminkalender wälzen. Wenn der Fußball Hightime hat, rückt die Verbandsarbeit in den Hintergrund. Deshalb beginnt am 5. Juli die neue Ära des VSW mit den Wahlen – da das Leder mal ruht. Durchschnaufen.
Dieses Motto galt für den Vorstand des VSW in den vergangenen zwei Jahren eher selten. Da der Vorstand im „normalen“ Presse-Alltag steht, gleicht es oft der Quadratur des Kreises, sich regelmäßig für Pläne und Objekte zu treffen. Das tut man in der Regel „oben“ in Degerloch, weil man bei den Kickers so gut parken kann. Und zentral ist das „Tagungs-Eldorado“ sowieso. Da wurde beschlossen, im November 2015 eine Mixed Zone u.a. mit Elisabeth Seitz zu organisieren. Das Angebot kam bei vielen Mitgliedern an. 
Im vergangenen Jahr lautete das Motto „Alles für Olympia“. Beim Medien-Talk des VSW berichteten Kim Bui, Niko Kappel, die Badminton-Spieler von Bundestrainer Michael Kuhn über ihre Rio-Pläne. Das sind Termine ohne Event-Charakter, dafür mit umso mehr Background-Informationen. 
Auch der Fußball fliegt wieder durchs VSW-Netz. Im Mai 2016 und Mai 2017 wurde gebolzt. Bis zu acht Mannschaften nahmen teil – dank des Engagements von „Sportwart“ Marko Schumacher. Der hatte im November 2015 auch das Rentrée der VSW-Auswahl in die Wege geleitet. Gegen eine Auswahl um Bobic&Co. nahmen die kickenden Medien-Vertreter viele Erfahrungen aus dem Umgang mit der Pille mit. 
Man sitzt mal gerne zusammen – ohne VIPs, Sport-Promis und der Aussicht auf  O-Töne. Diese Meetings finden traditionsgemäß zum Jahresbeginn statt und sind gut besucht. Zuletzt am 21. Februar. Es wurde spät, weil die Situation des Sportjournalismus ein abendfüllendes Thema ist. Leider: eine finale Lösung wurde nicht gefunden. Ansätze aber sehr wohl diskutiert.
Zweimal im Jahr bittet der VDS die Regionalvereine zu Hauptversammlung und Verbandsratssitzung. Zuletzt vertrat Hartmut Binder den VSW in Hannover, als neue Personen in den Vorstand einzogen. Ende 2016 hatte Klaus Dobbratz in Hamburg die Belange Württembergs dargelegt. Hier wie überall kämpft man um Verjüngung der Mitgliedschaft, hofft auf Resonanz bei den Regionalveranstaltungen. Kurz vor der Deadline dieser Zeilen zeichnet sich ab, dass immer mehr Journalisten ihre Akkreditierung für die nächsten Winterspiele in Südkorea zurückziehen (müssen). Auch monetär steht der Berufsstand mit dem Rücken zur Wand.


Klaus Dobbratz und der Vorstand des VSW
 

Auf viel Resonanz stieß die erste Eishockey-Schulung für Sportjournalistinnen und Sportjournalisten. Im voll besetzten Medienraum der Bietigheimer EgeTrans-Arena wurde rund ein Dutzend Kolleginnen und Kollegen geschult. Anlässlich des Spiels der Euro Hockey Challenge zwischen der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) und der National­mannschaft Lettlands hatte der Verein Sportpresse Württemberg unter Federführung von Jan Simecek ein kompaktes 60-Minuten-Programm vorbereitet. Zunächst ging es um Regelkunde. DEB-Schiedsrichterobmann Gerhard Lichtnecker (München) zeigte anhand von Videobeispielen, welche Unterschiede es in der Regelauslegung auf nationaler und auf internationaler Ebene gibt. Anwesend waren auch die beiden Schiedsrichter Lasse Kopitz (Iserlohn) und Gordon Schukies (Herne), die für die Leitung des Spiels zwischen Deutschland und Lettland eingeteilt waren. Im zweiten Block kam Marc St. Jean zu Wort. Der Co-Trainer und Sportdirektor der Bietigheim Steelers informierte darüber, mit welchen Taktiken im Eishockey operiert wird. Es wurde deutlich, dass vor allem die Verkleinerung der neutralen Zone im Jahr 2014 Auswirkungen auf die Strategien der Teams hatte. Im anschließenden Spiel bezwang Lettland die DEB-Auswahl mit 4:3 nach Verlängerung. Eine Neuauflage der Eishockey-Schulung ist denkbar, zumindest signalisierte der DEB, dass er sich einer entsprechenden Anfrage nicht verschließen würde.

Der SWR hat seinen Titel verteidigt und den VSW-Cup 2017 gewonnen. Beim traditionellen Fußballturnier des VSW setzte sich der SWR im Finale gegen das Schwäbische Tagblatt durch – allerdings erst im Elfmeterschießen. Gespielt wurde auf der Bezirkssportanlage NeckarPark, direkt gegenüber der Mercedes-Benz Arena. Sieben Teams nahmen an dem Turnier teil. Auf den weiteren Plätzen landeten: Vaihinger Kreiszeitung (3.), Die Ligen (4.), StZ/StN (5.),  Team Freelance (6.) und der Schwäbische Turnerbund (7.). Viel Lob gab es für Marko Schumacher, der das Turnier erneut hervorragend organisiert hatte. Auf dem Foto ist das siegreiche SWR-Team zu sehen.

 

Text: Michael Bofinger

Foto: Herbert Rudel

Bild: SWR gewinnt den VSW-Cup 2017

 

Seit 1975 ist Werner Junge Schatzmeister und Geschäftsführer des Vereins Sportpresse Württemberg (VSW). Am 3. April 2017 feiert er seinen 80. Geburtstag.
Portrait_Werner_Junge.jpgVor allem der Skisport hat Werner Junge sein ganzes Leben begleitet. In seiner Jugend war er einer der Vielseitigsten im Zittauer Gebirge, wurde mehrmals Bezirksmeister in der Vierkombination. Dazu gehörten Skispringen, Langlauf, Torlauf und Abfahrt. Entscheidend für Junges Lebensweg jedoch war 1961 ein Kanurennen in Stuttgart-Bad Cannstatt auf dem Neckar.
Bei dieser Regatta war Junge, der 1957 aus Görlitz nach Stuttgart geflohen war, Bruno Moravetz über den Weg gelaufen. Beide kannten sich, weil Junge regelmäßig das DSV-Skiorgan, das Moravetz betreute, mit Texten belieferte. "Der Schwäbische Skiverband sucht einen Geschäftsführer", sagte Moravetz. Obwohl der gelernte Feinmechaniker Junge, der sich über ein Fernstudium Kenntnisse der journalistischen Darstellungsformen erworben hatte, nicht vor Begeisterung sprühte, traf er sich mit dem Präsidenten. Und beide wurden sich einig, dass Junge die Geschicke des Verbandes, der damals 28 000 Mitglieder hatte, führen sollte. Allerdings stellte Junge eine Bedingung: "Ich will weiter journalistisch tätig sein." Dies wurde ihm, der unter anderen für dpa, die Stuttgarter Nachrichten, den Stuttgarter Sportbericht, die Welt schrieb, gewährt. Daneben schrieb er Ratgeber über Skiwanderwege in den Mittelgebirgen und deutschen Alpen.
"Mora war schon ein Mentor von mir", sagt Junge heute. Begegnet sind sich der freie Schreiber und der ZDF-Reporter bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, bei Weltcups und Deutschen Meisterschaften. Immer in den nordischen Disziplinen Langlauf und Skispringen. Gemeinsam mit dem Kollegen Gerd Mehl (ARD) haben Moravetz (ZDF) und Junge auch die Kunstfigur "Professor Arne Leybusch" zum Leben erweckt. Und immer wieder in ihre Berichte und Reportagen eingearbeitet. Geplant war auch die Gründung des "Vereins zur Förderung des sauberen Schrifttums im Nordischen Skisport". Den entsprechenden Stempel gibt es noch, der Verein existierte nie.
1975 landete Werner Junge beim VSW. Weil gerade eine Verjüngung des Vorstands anstand, übernahm er den Posten des Schatzmeisters und Geschäftsführers. Beide Aufgaben übt er noch heute aus. Als Geschäftsführer des Schwäbischen Skiverbandes hat er 1968 "Die Skispur" gegen Widerstände und Bedenken aufgelegt. Im nächsten Jahr feiert das Verbandsorgan das 50. Jubiläum. "Das will ich noch mitmachen", sagt Junge. Doch zunächst steht am 3. April 2017 sein 80. Geburtstag an. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute. ost